Besonders Discounter tun sich bei doppeldeutigen Namen für Handelsmarken hervor. Ob das Methode hat oder nicht: Es ist in jedem Fall unterhaltsam.

Den Anfang macht das Happy End: Das Thema ist mir das erste Mal bewusst bei der Namensgebung eines Toilettenpapiers aufgefallen: Der Discounter Penny führt sein vierlagiges, softes Premiumpapier unter dem Handelsnamen Happy End. Der doch eher für Schamgefühl sorgende Produktpalette der Badhygiene wird hier mal mit Selbstbewusstein und einer nötigen Portion Humor begegnet.

Happy End Toilettenpapier Happy End Toilettenpapier vom Discounter Penny (Foto: Penny)

Taschentücher sind doch für die Nase, oder?

Vor kurzem litt ich etwas an einer Nasennebenhöhlen-Entzündung, so dass ich stets darauf bedacht war, ein Taschentuch griffbereit in der Nähe zu haben. Und zu meinem Erstaunen und zugleich Belustigung fand ich zuhause Taschentücher mit der Bezeichnung Mola. Auf die Bedeutung der doch – zumindest unter Männern – durchaus bekannte Abkürzung gehe ich hier nicht im Detail ein, aber anscheinend versucht der Hersteller damit zu implizieren, dass sich der Anwendungsbereich nicht ausschließlich auf laufende Nasen beschränkt ist.

Mola Taschentücher Mola Taschentücher

Timo Wadenpohl

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Timo Wadenpohl

Inhaber des Büros Wadenpohl